Willkommen auf der Homepage des Frankfurter Verkehrssoziologen Alfred Fuhr

"Was bedeutet die Bewegung?"*

*Anfangszeile von  " Westöstlicher  Diwan"  von Johann Wolfgang von Goethe.

    

Was wissen wir wirklich über eine Gesellschaft, die von einem historischen Schub zur Individualisierung und der Selbstbeweglichkeit und Selbstverwirklichung angetrieben wird?

WAS WISSEN WIR ÜBER DIE ERWARTUNGSHALTUNG UND DEN HABITUS DER MENSCHEN DER  AUTOMOBILEN GESELLSCHAFT DIE NUN ZU EINER  DIGITALEN GESELLSCHAFT GEWORDEN IST?

Vom Bahnhof ...

Moderne Verkehrssoziologie muss den Bogen zum Verständnis einer mobilen Gesellschaft schlagen können vom Verkehr, in der der Reisende  sowohl physisch und real sich auf Straßen und Schienen bewegt, zu Fuß geht, auf dem Fahrrad oder im  Automobil oder mit dem Zug fährt, mit dem  Flugzeug durch die Luft fliegt und vom  Bahnhof oder Flughafen abreist, zum virtuellen Reisen, das mit dem Reisen im Kopf, beim Zuhören der Erzählung von Reiseberichten parasoziales Vertrauen erzeugt, wenn man sich beim Lesen eines Reiseberichtes, oder in einem Roman vertieft hat, und sich dann die Bilder im Film, im Kino, im Fernsehen, und dem ComputerTerminal bewegen, dann reisen wir ebenfalls ab, wenn  wir als vorläufig letzter Station vermittelt über das Internet im Netz surfen und Informationen und Abbilder unserer selbst in Lichtgeschwindigkeit und Echtzeit aufbrechen und ankommen.  Verkehrssoziologie erlaubt ein tiefes, historisches und technisches Verständnis dieser Entwicklung, indem sie den Habitus der modernen telematischen und automobilen, der individuellen und kollektiven Bewegung zum Gegenstand von theoretischer und praxissoziologischer Forschung macht.

... zum Terminal

Mit der Erfindung der Eisenbahn und dem Bahnhof veränderte sich die Stadt grundlegend. Die Straßen und der Wunsch der Elite sich individuelle und nicht mehr in einem Zug mit allen gemeinsam zu bewegen rief das Fahrrad und fast zeitgleich nach der Erfindung des zunächst als Standmotor eingesetzten Ottomotors  das Automobil hervor, das als Fahrzeug aber nur der Ausdruck eines automobilen Trends ist, der mit der Individualisierung begann und daher ist das Automobil eine Wahlverwandtschaft mit der Moderne, die mit der Eisenbahn aber die bis heute sichtbaren Spuren in die Landschaft und in das Stadtbld zeichnete. Mit der Eisenbahn veränderte sich nicht nur das Stadtbild, sondern auch die persönliche Lebenssituation der Menschen. Mit der Digitalisierung und dem Internet und dem modernen Tourismus sind wir als Gesellschaft auf einem Weg zu einer Ortlosigkeit. Mit dem Internet wird es immer unwichtiger irgendwo wirklich zu sein. Für die Eisenbahn wurden Bahnhöfe zu Brückenköpfen, die in der Stadt zuerst an den Rändern entstanden und nach und nach Eisenbahnverbindungen bis in die heutigen Bahnhöfe in den Stadtzentren möglich machten, wird es möglich, deutlich schneller zu reisen, wesentlich ist aber die Veränderung die die Eisenbahn auf das Erlebnis der Reise. Der Blick aus dem Fenster des Zuges läßt nämlich die Objekte die in großer Distanz liegen klar erkennen, doch der Nahbereich wird durch die Geschwindigkeit eher verschwommen wahrgenommen. Es saust vorbei. Und man kann nicht einfach irgendwo anhalten lassen. Man wird Teil eines Reisesystemes, das nach und nach die Welt über Stationen erschließt. Erst das automobil gab diese Selbstbestimmung über den Zeitpunkt und den Ort der An und und Abreise an die Menschen zurück. Die sicherheit der Automobile hat daher heute dazu geführt, dass Menschen schon beim einsteigen in das Auto gedanklich am Ziel sein können. Die Entwicklung des Internets über Knotenpunkte und die Vernetzung einzelner Computer zu einem weltumspannenden Netz folgt dieser Entwicklung. Nur heute bricht niemand auf, wenn er den computer hochfährt, sondern alle kommen zur gleichen Zeit irgendwo an, man kann in Echtzeit wie beim Telefon über das Netz kommunizieren und reale Orte werden zum Terminal für den einsteig ins Internet, wenn über W-Lan Verbindung an Bahnhöfen und Flughäfen oder im Auto über das Smartphone Verbindung aufgenommen werden kann. Dieses always on sein können, an fast jedem Ort, ergibt die Überlegungen, aus der Überschneidung von realem Reisen, dem Massentourismus und den elektronischen Massenmedien von einem riesigen System von Monitoren, Kameras, Computern und Gegenständen, die alle im Netz sind und miteinander Daten austauschen von einem Universalmonitor oder dem Internet der Dinge zu sprechen, wo Zuege, Autos und Flugzeuge, Bahnhöfe und hotels und der Flughafen nur mehr Stationen sind, in einem unendlichen Geflecht von Kommunikationen und Beobachtern, die die Kommunikationen beobachten und dabei von anderen beobachtet werden, die diese Beobachtungen dann ebenfalls weiter kommunizieren. Es entsteht ein paradoxer Ort, der Ortlosigkeit. zu einem paradoxen Ort der Telepräsenz. Vom Verkehrsmittel zum Echtzeitmedium Internet, indem das Verkehrsmittel Teil des Internet wird. Man reist sowohl physisch und real als auch im Netz. Mit dieser Herausforderung umzugehen lernen, die richtigen Verhaltensweisen im richtigen Medium und im richtigen Verkehrsmittel anzuwenden wird zu einer Frage des Überlebens, Fehler und Verwechslungen können tödlich werden, eine neue Stufe von Risiken entsteht, die erst nach und nach erkannt werden können. 

VErkehrssoziologie trifft RISIKofeststellungen zur modernen entfesselten realen und virtellen Selbstbewegung

Von der Gründung des AvD- Institutes für Verkehrssoziologie zum Gründer von Fuhrwerk- dem Bureau für die Kundensoziologie der automobilen Gesellschaft

"Jedes Land hat die Autofahrer hervorgebracht, die es verdient."

Von 1998- 2010 habe ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Gründer und Leiter des AvD- Institutes für Verkehrssoziologie angeregt durch die Arbeiten des leider inzwischen verstorbenen Soziologen Ulrich Beck meine verkehrssoziologische  Expertise -  einen praxissoziologischen Denk- und Beratungsansatz -  entwickelt.

Zu meiner Arbeit : Ich  überzeugte die Presse- Kollegen am Telefon von meiner soziologischen Sicht auf die Themen Mobilität und Verkehr, akquirierte bei Industrie und Medienpartnern Aufträge zu teilnehmenden Beobachtungen und Befragungen, und dabei arbeitete ich mit verdeckten Beobachtungsverfahren, Video-Analyse und nachfassenden Einzelgesprächen. Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang die verkehrssoziologische Synthese der technischen Bestandsaufnahmen der jeweiligen Einrichtungen, technischen Geräte und Abläufe. Sie erlauben vielfach, die Gründe für das Verhalten der Befragten fast ursächlich abzuleiten und geben den Auftraggebern in vielen Fällen wichtige und zielführende Hinweise zur Verbesserung und Anpassung von Produkten, Abläufen und Dienstleistungen: -

 

In der Partnerschaft mit Skoda Auto Deutschland entstand die Aktion „Blink mal wieder“, die auf Analysen einer weiträumigen Nutzerbeobachtung durch das AIVS fußte. Die Qualität und Tiefe der vorangehenden Felduntersuchung lässt sich daran ablesen, dass als Nebenprodukt die Frage auftauchte, warum Fahrer aktueller BMW 7-er-Modelle besonders auffällige „Blinkmuffel“ sind. In nachfassender Beobachtung, durch Einzelbefragungen und schließlich Testfahrten mit Zufalls-Probanden stellte sich heraus, dass der Betätigungshebel links so weit oben sitzt und so kurz ist, dass der Fahrer zum Einschalten des Richtungsanzeigers immer umgreifen muss. Das Bedienelement liegt nicht „an der Hand“. Das AIVS entwickelte die Kampagne, die dann gemeinsam mit Auto-Bild und Skoda bundesweit durchgeführt wurde und millionenfache Publizität brachte. - - Im Auftrag des Bundesverbandes des Tankstellen- und Garagengewerbes untersuchte das AIVS die Nutzung von Auto-Waschanlagen, deckte die wichtigsten Problemfelder auf und gab wichtige Hinweise zur Optimierung von Anlagen, Prozessen und Kundenführung. So ermittelte das AIVS etwa, dass zur Positionierung des Fahrzeuges in Wasch-Hallen im Mittel 4 Rangiervorgänge notwendig sind, weil entsprechende Peil- und Orientierungspunkte fehlen. Man stellte auch fest, dass Fahrzeuge mit asymmetrischen Armaturenbrettern mehr Schwierigkeiten bereiten und der Mercedes-Stern tatsächlich eine wichtige Peilhilfe ist. Das AIVS ermittelte auch, warum bestimmte Abläufe und Ausführungen der Anlagen verstärkt zu Reklamationen führen und gab Hinweise zur Vermeidung von Kontrollverlust und Voreingenommenheit. - - Im Auftrag einer privatwirtschaftlichen Betreiber-Gesellschaft ermittelte das AIVS Grundlagen des Verbraucherverhaltens an Autobahn-Rasthöfen und erarbeitete einen Anforderungskatalog mit gestuften Empfehlungen für Optimierungen. - Ebenfalls um das Parken, aber im Hinblick auf Sicherheit, sogar unter Einbeziehung der baulichen Sicherheitsmaßnahmen, ging es im „Parkhaustest“, der in 5 repräsentativen deutschen Städten (B, D, F, K, M) durchgeführt wurde und einerseits eklatante Mängel aufdeckte, andererseits aber durch integrierte Beobachtung und Befragungen zu neuen und wirksamen Vorschlägen zur Optimierung dieses Problemfeldes beitragen konnte.

Die Eigengesetzlichkeiten des Straßenverkehrs

Der Strassenverkehr zeigt uns die Eigengesetzlichkeiten, der soziologischen Beziehungen zwischen Menschen und der von ihnen genutzten Technik auf.

Nach meinem berufsbegleitenden Master Studium "Communication & Leadership" an der Quadriga Hochschule in Berlin gründete ich 2011 das unabhängige Forschungs- Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen Fuhrwerk-  Bureau für die Kundensoziologie der automobilen Gesellschaft und seit 2003 engagiere ich mich ehrenamtlich für den 1975 gegründeten Berufsverband der deutschen Soziologinnen und Soziologen (BDS) für die Leistungen der Praxissoziologie und bin dort als Beauftragter für das Verbandsmarketing tätig.

Aus meinen verkehrssoziologischen Arbeiten z.B.  über den Nutzen der Telematik und der wachsenden Gefahr einer Virtualisierung der Wahrnehmung und real existierenden Verkehrsblindzeiten heraus entwickelte sich eine soziologische Sicht auf den "Habitus" der automobilen Gesellschaft, die durch die Digitalisierung und deren Nebenfolgen nun noch komplexer wird , in der  der Habitus der Verkehrsteilnehmer in ihrem Denken und Handeln automobil bleibt, aber eben immer paradoxer wird.

Der Habitus der telematischen automobilen  Gesellschaft

Der Straßenverkehr als Ganzes ist etwas anderes, als die Summe seiner Verkehrsmittel und Verkehrsteilnehmer. Er folgt einer soziologischen Gesetzmäßigkeit eigener Art, auf die niemals allein bei der Betrachtung seiner einzelnen Teile geschlossen werden kann.

Die paradoxen Verhaltensweisen von Menschen im Straßenverkehr, sind ein Ausdruck des Habitus der automobilen Gesellschaft, dort gibt es Phänomene die empirisch beobachtbar und messbar sind, deren Erklärungen aber trotz Statistik,  nie ganz darin aufgehen, sondern die Interpretation des Forschers und seine  Theorie brauchen, um eine aufklärende Wirkung zu entfalten. Meine Stärke als Verkehrssoziologe liegt darin, dass ich in fast zwanzig Jahren Berufspraxis in der , Verkehrsforschung und der Verkehrssicherheitsarbeit gelernt habe,  die komplexen und paradoxen Phänomene und habituellen Verhaltensweisen von Menschen im Straßenverkehr in einfachen Worten zu erklären.

Der Autocorso als Mobilitätsparadox

Es kommt durch Medien zu selbstorganisierten Phänomen wie dem Autocorso , einem neuen Phänomen auf den Straßen, für das scheinbar alle und damit paradoxerweise niemand mehr verantwortlich oder zuständig ist.

"Ein Autocorso ist nichts anderes als ein Ausdruck unserer mobilen Eventkultur, die sich selbst organisiert"

Statements zur Risikogesellschaft, die im Stau steht.

Risikofeststellung Verkehrsblindzeiten

Die soziologische Sicht auf das Thema Ablenkung und Virtualisierung der Wahrnehmung im Straßenverkehr: Das sind Risiken und habituelle Gefahren, die sich im Komfort moderner Fahrzeuge schleichend und unerkannt im öffentlichen Straßenverkehrnicht nur bei Autofahrern sondern auch durch die Smartphone Nutzung bei Fußgängern und Radfahrern überall eingenistet haben.

DER Stau. Eine  "meditative Streikform der reflexiven Moderne"?

Wenn Autofahrer kein hohes Maß an Selbstregulierung haben, dann nutzen die schönsten Verkehrsregeln nichts.

Soziologie des Rasers

Vielleicht ist es nicht ganz unnütz, sich mit Hilfe einer soziologischen Theorie den komplexen Verhältnissen im Straßenverkehr zu nähern und sich dazu Gedanken über die "unsichtbare automobile Gesellschaft" zu machen, anstatt nur über die individuellen Vergehen und Auffälligkeiten und Fehlleistungen von Autofahrern zu sprechen?

"Die individuellen Ausreißer, die Raser, wichtiger zu nehmen als den Verband, der sie hervorbringt, die automobile Gesellschaft, ist ungefähr genau so sinnvoll, wie ein Haus nur als einen Haufen vieler einzelner Steine anzusehen."

Geschwindigkeitsübertretungen und auch Unterschreitungen kann man messen, aber nicht gemessen werden kann aber z.B. die Konzentrationsfähigkeit beim Fahren, oder die Ablenkung durch Handynutzung und sogar SMS schreiben während der Fahrt. obwohl diese Gefahren, die aus der Komfortzone Auto erwachsen, für die Entwicklung der Unfallzahlen in Zukunft mindestens genau so wichtig sind. Es ist daher nicht ausreichend nur die individuellen messbaren und sichtbaren Gefahren zum Thema in der Öffentlichkeit zu machen, sondern wir müssen über die Entwicklung und die Strukturen der automobilen Gesellschaft reden, über das Selbstbewußtsein einer Gesellschaft, die über sich selbst nichts erfährt, auch wenn sie selbst fährt.  
Natürlich kann man versuchen aus Statistiken, also aus Teilmengen, die von Organisationen wie der Polizei stammen, die die Blitzermarathon Aktion ja auch durchgeführt hat, einen Durchschnitt ziehen oder aus diesen Zahlen Handlungsempfehlungen konstruieren. vielleicht hilft dabei die kluge Einsicht (aus der Gestalttheorie) die zunächst einmal verstörend wirkt, die aber einen ganz einfachen Tatbestand aufzeigt, der in der Verkehrssicherheitsarbeit oder bei der Debatte um die Raser meist vergessen wird:

"Ein Ganzes ist etwas anderes, als die Summe seiner Teile, besitzt eine Gesetzmäßigkeit eigener Art, auf die niemals allein bei der Betrachtung seiner einzelnen Teile geschlossen werden kann. Was unserem Denken Halt geben könnte, sind eigentlich einfache in der Schule im Musikunterricht vermittelte Erkenntnisse, die wir schlicht vergessen haben. Eine Melodie besteht aus nichts als einzelnen Tönen und ist dennoch etwas anderes ist als deren Summe."                  (Norbert Elias)

"Was uns fehlt - machen wir uns das ruhig einmal klar - sind Denkmodelle und eine Gesamtvision, kraft deren wir uns beim Nachdenken verständlich zu machen vermögen, was wir in Wirklichkeit täglich vor Augen haben, kraft deren wir uns verständlich machen können,wie die einzelnen Menschen miteinander etwas bilden, das mehr, das etwas anderes ist, als viele einzelne Menschen zusammen- wie sie eine "Gesellschaft" bilden- und wie es kommt, dass sich diese Gesellschaft in bestimmter Weise verändern kann, daß sie eine Geschichte hat, die so, wie sie wirklich verläuft, keiner der einzelnen Menschen, die sie bilden, beabsichtigt, bezweckt oder geplant hat. (Norbert Elias)

Das Bild "Die Zukunft" des Malers Hubertus von Herkommer ist um 1900 herum entstanden und ist eine  Allegorie auf die riskante Entwicklung der Automobilität. Die Zukunft wird hier als blinde Frau dargestellt, die an das Automobil gefesselt ist. Lust oder Zwang? 

ZUR PARADOXIE DER MODERNEN AUTOMOBILEN RISIKOGESELLSCHAFT.

Der Autoverkehr ist ein gutes Beispiel für eine notwendige Balance zwischen Fremd- und Selbstregulierung in einer modernen Individualgesellschaft.

Man muß um die automobile Gesellschaft und ihre Verhältnisse im Straßenverkehr zu verstehen, vom Aufbau des Ganzen ausgehen,  um die Gestalt der einzelnen Teile zu verstehen. Hilfreich ist dafür, sich das "Ganze Bild", als ein Bild der Gesellschaft eine Gruppe von Tänzern vorzustellen.

"Man kann dazu alles her nehmen, was es an Tänzen gibt, was wir kennen: die höfischen Tänze, eine Gruppe die Walzer tanzt, eine Bauernpolka,Tanzschulerfahrungen, oder ein Ballett. Oder die wild zuckenden artistischen Hip hop oder Techno Tänzer.

Die Schritte, die Verbeugungen, die Gesten, die Bewegungen, die gymnastischen Verrenkungen, der Stil, der Hüftschwung, die individuellen Bewegungen sind vom Betrachter aus gesehen, stets auf die anderen abgestimmt, sei es die Partner, oder auch das Bild, das wir abgeben möchten, oder wie wir selber tanzen können." 

Folgt man diesem Gedankengang von Norbert Elias, dann stellen sich die Verhältnisse im Straßnverkehr nicht so einfach dar: Ob man den Sinn, die Funktionen der Bewegungen verstehen könnte, wenn man nur jedes der einzelnen tanzenden Individuen für sich selbst betrachtet? No way! Um die Bedeutung zu verstehen, die im Tanz liegt, reicht es auch nicht aus, das Verlangen danach zu ermitteln. Was fehlt ? Die unsichtbare Ordnung, die Funktion, den Sinn hinter dem Phänomen des Tanzes für das Ganze - er bleibt unsichtbar.

Ob und wie fest bis zu welcher Tiefe diese Form den Einzelnen bindet, um in dieser Frage weiter zu kommen, dazu bedarf es einer grundlegenden Bereitschaft seine Selbstwahrnehmunf der "Raser" einer Revision zu unterziehen.

Im Straßenverkehr zeigt sich das  unsichtbare Selbstbewußtsein der automobilen Gesellschaft, die über sich selbst nichts erfährt, auch wenn sie selbst fährt. Egal ob sie schleicht oder dahin rast. 

Risikofeststellungen zum vernetzten teilautonomen Fahren

Die Nebenfolgen der Digitalisierung der Automobilitas.

Die Nebenfolgen  der Abenteuer der Kommunikation am Steuer und des autonomen Fahrens: "Mein Auto hat ein schlechtes Gewissen"

Die Relevanz der Verkehrsdaten, der Kampf um die Datenhoheit, und die bereits teilweise realisierten Möglichkeit des vernetzten teilautomatisierten Fahrens erzeugen neue Nebenfolgen, die derzeit weder statistisch noch theoretisch in ihren Chancen und Risiken hinreichend verstanden werden.

"Das autonom fahrende Auto wird, falls es je kommt,  als Typenbezeichnung die 007 haben. Denn der Algorhitmus braucht eine Lizenz zum Töten - eine für uns kaum vorstellbar Prgrammierung. der ihm erlaubt eine automatisierte Entscheidung über Leben und TOD von Menschen in Bruchteilen von Sekunden zu treffen. "

http://www.technologyreview.com/view/542626/why-self-driving-cars-must-be-programmed-to-kill

Quelle:

 

https://www.linkedin.com/pulse/algorithm-ethics-next-chapter-joerg-blumtritt?trk=hb_ntf_MEGAPHONE_ARTICLE_POST

Vortraege

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Mein Auto hat ein schlechtes Gewissen
Vortragstext für Veranstaltung von Verkehrsplanern
Text Vortrag Alfred Fuhr beim 23. VSVI
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Alfred Fuhr VSVI Vortrag Folien.pptx
Microsoft Power Point Präsentation 10.1 MB

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Ruf : ++49  (0) 69 59791171

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Sollte ihnen was dazwischen kommen. Kein Problem. Stornieren Sie. Wir halten uns an dem gelernten und seit Jahrhunderten bekannten  einfachen Grundsatz der Fuhrleute:

„Wer eine bestellte Leistung wieder absagt, zahlt die Hälfte des bestimmten Preises, wer aber die Abbestellung versäumt,  das Ganze."     (https://de.wiktionary.org/wiki/Fuhrwerk)