Warum ich mich im Berufsverband deutscher Soziologinnen &Soziologen (BDS e.V.) ehrenamtlich engagiere

Eine institutionelle Berufsberatung gibt es inzwischen nach den Bologna Reformen für Studierende der Soziologie schon, aber eine individuellle Beratung, Mentoring oder ein Coaching und ein Netzwerk von  Soziologinnen und Soziologen, die sich um den Berufseinstieg und die Motivation kümmern?              JA. Gibt es.                                                                           Den  Berufsverband deutscher Soziologinnen und Soziologen, abgekürzt  BDS e.V., dem ich seit 2003 angehöre. Was aber ist ein Berufsverband für ein Verein?

http://de.wikipedia.org/wiki/Berufsverband_Deutscher_Soziologinnen_und_Soziologen
Ich bin Beauftragter für Verbandskommunikation und Marketing des Berufsverbandes Deutscher Soziologinnen und Soziologen (BDS)

Erinnerung an das Soziologiestudium

Meine Erinnerung an die Zeit an der Universität verblasst mit den Jahren, doch im Vergleich zu den heutigen Möglichkeiten von elektronischer Kommunikation und Recherche über das Internet schrieb seine Referate und Arbeiten aus zusammenkopierten Texten (man musste immer genügend Kleingeld für die Kopierkosten in der Präsensbibliothek dabei haben) oder aus Büchern ab.  Vor meinem Examen entdeckte ich bei einem dieser Streifzüge durch die Fachbereichsbibliothek der Gesellschaftswissenschaften an der Gießener Universität den Artikel "Das Leben der Studenten" von Walter Benjamin. Aus diesem kleinen Aufsatz entwickelte sich dann mein Abschlussthema. Soziologische Aspekte der  Studentenpolitik von 1918 -1933 - dargestellt am Beispiel der Justus -Liebig Univrsität Gießen.  Dort wurde auch der Grundstein für mein ehrenamtliches Engagement im Berufsverband gelegt, eine grundlegende Kritik am Fehlen jeglicher Berufsorientierung im Studium, keinerlei Interesse der Professoren an der Personalentwicklung oder die Übernahme von Verantwortung für die Berufschancen von Absolventinnen und Absolventen nach dem Studium.

Während meiner akademischen Ausbildung war eine spätere Berufsaussicht eher so gar kein Thema. Von dem Sponti- Spruch : "Du hast keine Chance, aber nutze Sie!"  inspiriert vertrauten wir Studentinnen und Studenten der 80` er Jahre eher darauf, dass sich da im Laufe der Zeit schon eine Gelegenheit für einen Berufseinstieg für Soziologinnen und Soziologen mit dem richtigen Bewußtsein für eine Systemänderung ergeben würde. Und sie kamen dann ja auch noch. Nach der Wende und dem Anschluss der DDR an die uns so verhaßte BRD und dem Kohl Mief nach der Wiedervereinigung und der "Wende", gab es ja dann auch Karriere Gelegenheiten,  an die aber damals wirklich keiner meiner Studienkameraden aus der Soziologie, der Geschichte und der Psychologie an der Justus Liebig Universität dachte.

 

Wir nutzten daher andere sich uns bietende Gelegenheiten für einen Einstieg in die Arbeitswelt und die lagen auf dem Gebiet der Jugendarbeit und der Sozialarbeit oder irgendwas mit Kultur- und Stadtteilarbeit : So nutzte ich die Chance mich in der Jugendarbeit als Teamer in meiner Heimatstadt zu engagieren, dort wirkte ich dann einmal angekommen gleich auch zusätzlich an einigen lokalen Zeitungsprojekten mit und ich sprang als zorniger junger Mann dann auf den Zug der damals sich entwickelnden alternativen Stadtzeitungsprojekte (u.a. dem Lahn- Dill Boten) auf. Ich lernte dabei mit den ersten "Sigma" Layout Programmen das Zeitung machen am Computer und erkannte meine Aufgabe im Vertrieb von Anzeigen ( das wollte keiner machen, also machte ich es)  und in der PR an Aktionen z.B. im Gerichtssaal zu arbeiten, weil dort die Redakteure wegen einem "alle Soldaten sind Mörder- Zitat vor Gericht standen. dieser bundesweit in den Medien beachtete Prozess zeigte die ersten Chancen für eine spätere Arbeit in der Gegenöffentlichkeit als Möglichkeit auf, hinzu kam die Arbeit bei der Gründung eines kommunalen Kinos (Kino4) aber durch das Studium kamen dann die ersten Versuche zu einer ersten groß angelegten Reflexion  über den Habitus der Studenten an der Universität, die ich mehr besuchte als ihr wirklich angehörte.

Ich habe von 1983-1990 an der Justus- Liebig Universität Gießen Soziologie, bei einem der beliebtesten deutschen Soziologen, Prof. Hans - Joachim Krüger studiert, an dessen "Teeseminaren" immer nachmittags teil genommen, u.a. dadurch die Theorie des kommunikativen Handelns wirkklich von vorne bis hinten gelesen und sogar Jürgen Habermas zusammen mit ein paar Mitstudenten in Frankfurt besucht. Er hat uns seine Interpretation seiner Theorie in einem persönlichen Gespräch gegeben, hat sich dafür zwei Stunden Zeit genommen, um unsere Fragen an die "backsteindicken" zwei- bändige Theorie des kommunikativen Handelns zu beantworten.Eine gute Grundlage um als Kommunikator zu arbeiten- auch wenn ich heute gänzlich andere Ansichten und Theorien zur Massenkommunikation und der Echtzeitmedienkommunikation kennen gelernt habe, mit denen sich praktisch besser arbeiten läßt. 

 

Zusätzlich habe ich dann die Chance genutzt und an einem Praxisprojekt, einem lokalen Lehrforschungsprojekt zur Geschichte der Universität Gießen von 1918-1933 von Prof. Dr. Bruno W. Reimann eine Zeit lang teilgenommen.Diese Arbeit führte mich in Archive von Zeitungen und in das Document Center in Berlin, aber auch zu den ersten Erfahrungen mit öffentlichen Reaktionen auf unliebsame störende wissenschaftliche Studien. (Hier ein Link zu seinen Arbeiten u.a. Frontabschnitt Hochschule:http://swbplus.bsz-bw.de/bsz266388647rez.pdf;jsessionid=52FD711B390DF24AF69E2078098589AD?1414811435043 - Mehr dazu findet sich auf der Homepage von Prof. Dr. Bruno W. Reimann: http://www.bruno-w-reimann.de/   http://www.bruno-w-reimann.de/arisierungen-in-gie%C3%9Fen/  )

 

Die Rolle der Universität innerhalb einer Region, die Netzwerke, die hier geknüpft werden, das war schon faszinierend, doch im Zuge der damals einsetzenden ersten Debatten um Männerollen stieß ich dann auf die Arbeiten von u.a. Norbert Elias und anderen Sportsoziologie Arbeiten zum Verhalten von Fußballfans und hier fand ich alles, was man für eine gute Abschlussarbeit braucht. ...

Doch es kam alles ganz anders.

 

Aus dem ursprünglichen Plan meine Magisterarbeit über Männerbünde wie Fußballfans zu schreiben, wurde leider nichts, da Hans Joachim Krüger, den ich als Mentor für dieses Thema gewonnen hatte, leider vorher plötzlich verstarb.  So konnte ich aus der Projektarbeit und einer erschweten Recherche der Studentenkarteien der Universität heraus, dann  meine Magisterarbeit habe ich über "Die Studentenpolitik von 1918-1933 -dargestellt an der  Universität Gießen" schreiben. Im Rahmen dieser Recherche für die Magisterarbeit und in der Mitwirkung im Forschungsproekt war mir aufgefallen, dass die Rolle der Studenten und ihre Politisierungsprozesse damals in der Zeit der Weimarer Republik und während der NS- Zeit, aber auch in der Nachkriegszeit und den wilden 68 er- Studentenbewegungen offensichtlich sehr stark geprägt werden durch starke oder schwache Identifizierungen und schwache oder starke emotionale Beziehungen zu ihren Professorinnen und Professoren.

 

Im Rahmen einer empirischen Untersuchung ging ich dieser Frage mit Tiefeninterviews mit Professoren an meiner Universität nach. Der Rollenwechsel vom Studenten zum Dozenten und schließlich zum Professorinteressierte mich. Wie wird er wahr genommen? Erinnert sich ein Professor an die Wendepunkte, kann er sie aus der Erinnerung gegenüber einem Fremden benennen?  Ich hatte dazu Professoren aus unterschiedlichen Disziplinen ausgewählt. Generell gab es ein Unbehagen bei den Professoren, hier von einem Studenten zu ihrer Karriere ausgeforscht zu werden... Nach einiger Zeit legte sich das, doch es blieb trotz großer Bereitschaft sich mir - und der Forschung- gegenüber zu äußern, ein Rest von Mißtrauen bestehen.Die Motive und Gründe, die dazu geführt haben, dass man jetzt ein Professor ist, das waren für manche wohl ganz heikle Punkte in Ihrer Karriere, denn kaum einer hatte es vor gehabt solch eine Karriere als Professor zu machen. Entweder wurden die Befragten von außen ermutigt, erkannten eine Gelegenheit oder spürten eine Berufung zur Lehre durch den Doktorvater nach der Promotion oder in diesem Prozess, sie führten ihre Karriere dann auf besondere studentische Leistungen in ihrer Promotion zurück oder aber generell machten alle eine besondere Beziehungen zu Ihren Professoren dafür verantwortlich. Ich schloss daraus, dass der Habitus der Professoren sehr oft eine Identifikation mit ihrem bewunderten Ziehvater in der Akademie zusammen hing, sie imitierten deren Art zu lehren, oder entwickelten sich in dessen Fußstapfen oder deren Protektion. 

Wen  wundert es da also, wenn Professoren angesichts der Massen von Studentinnen und Studenten von heute offensichtlich resigniert haben, sie daher oft kaum eine große Verantwortung dafür tragen können und wollen, sich mit den Berufschancen der Absolventinnen und Absolventen ihrer Studiengänge " nach der Uni" zu beschäftigen. 

 

Das Netzwerk ist die Botschaft.

Der BDS und die Brücke zwischen Wissenschaft, Bachelor und Master Abschluss und der Berufspraxis

Seit 1976 haben sich bundesweit Soziolog/innen und Sozialwissenschaftler/innen im BDS zusammengeschlossen, um sich miteinander zu vernetzen und auszutauschen, um gemeinsame Interessen öffentlich zu vertreten und um das Bild der Profession in der Öffentlichkeit stärker zu verankern. Weil Sozialwissenschaftler/innen das Zusammenleben von Menschen untersuchen, generieren sie anwendbares Wissen für nahezu jeden gesellschaftlich relevanten Bereich. Dieses Wissen kann für jede Form menschlicher Gemeinschaften positiv und erfolgreich genutzt werden. Daraus ergeben sich viele Tätigkeitsfelder für die Mitglieder des Verbandes, denn: Jedes Miteinander ist Gegenstand der Soziologie.

Seit 1976 haben sich bundesweit Soziolog/innen und Sozialwissenschaftler/innen im BDS zusammengeschlossen, um sich miteinander zu vernetzen und auszutauschen, um gemeinsame Interessen öffentlich zu vertreten und um das Bild der Profession in der Öffentlichkeit stärker zu verankern.



Weil Sozialwissenschaftler/innen das Zusammenleben von Menschen untersuchen, generieren sie anwendbares Wissen für nahezu jeden gesellschaftlich relevanten Bereich. Dieses Wissen kann für jede Form menschlicher Gemeinschaften positiv und erfolgreich genutzt werden. Daraus ergeben sich viele Tätigkeitsfelder für die Mitglieder des Verbandes, denn:

Jedes Miteinander ist Gegenstand der Soziologie.                                                                     

 

 

DER BDS

 

Zielsetzung und Mitglieder

Der BDS vertritt die beruflichen und berufspolitischen Interessen der Absolventen soziologischer und sozialwissenschaftlicher Studiengänge.

Mitglieder des Verbandes sind in verschiedenen Arbeitsfeldern und -positionen tätig. Gemeinsam ist ihnen die Identität der sozialwissenschaftlichen Ausbildung, ihrer theoretischen Basis und Fachmethodik. Sie arbeiten in Hochschulen in den Bereichen Forschung und Lehre ebenso wie in öffentlichen Verwaltungen wie zum Beispiel Ministerien, in Forschungs-, Personal- und Presseabteilungen großer Unternehmen oder Stiftungen und Verbänden. Sie sind Unternehmer, betreiben Gewerbe oder sind freiberuflich in der Beratung und in der angewandten Forschung tätig.

Führung

Der Vorstand besteht aus sieben Mitgliedern,[1] der Senat aus 25 Mitgliedern (Stand: 2012).

Organisationsstruktur

Regionalgruppen

Berlin, Bodensee, Köln/Bonn, München, Münster, Nord, Rhein/Main, Rhein/Ruhr, Stuttgart, Trier, Rhein-Neckar.

Fachgruppen

  • Beratung
  • Ethik-Kommission
  • Forschung
  • Gesundheit
  • Berufsfeldorientierung
  • Verwaltung

 

Mitglieder des BDS erhalten die Zeitschrift „Soziologie heute" 

Ich setze mich für eine stärkere Wahrnehmung der Öffentlichkeit dafür ein, was Soziologinnen und Soziologen ganz praktisch in der Gesellschaft tun. In Unternehmen, Organisationen , Verbänden und in der Politik.

Die Chancen von Praxissoziologinnen und Praxissoziologen auf dem Arbeitsmarkt.

Wie bekommt man als Soziologe einen Job? Fragen wir doch mal einen Soziologen. Hallo Herr Granovetter,

Wer Karriere als Manager machen will, der muss spinnen! 

 

Die Granovetter`n Wirtschaft.

Sozialkapital  und warum Max Weber und die Soziologie am Ende des Studiums über seine Absolventen lacht.

Mark S. Granovetter (* 20. Oktober 1943) ist ein amerikanischer Soziologe. Berühmt wurde er durch seine Studien zu weak ties bzw. strong ties in sozialen Netzwerken; für Jens Beckert ist er „der international vermutlich prominenteste Vertreter der Netzwerkanalyse“.[1]




http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Granovetter

The Strength of Weak Ties

in a discussion about some "social capital" theories during our pilot analysis and codebook revision meeting late last week, some references to existing research in this area came up.

Following a request, I thought it would be handy to circulate the sources that were part of the discussion - if you ever want to learn about some existing theories of social capital these are good places to start:


Granovetter, Mark. 1973. "The Strength of Weak Ties."

James Coleman. 1988. "Social Capital in the Creation of Human Capital." American Journal of Sociology


There's also been a lot of work in this area by a Harvard Professor named William Julius Wilson who uses Social Capital as a means of analyzing racial inequality. One of his students, Sandra Smith, also just came out with a really solid book on this topic.

Finally, Robert Putnam's 2000 book Bowling Alone is also one of the most widely read academic texts on the subject of social capital and civic engagement in the United States during the late 20th century. It's totally problematic in many ways (e.g. I'm not certain he would know political economy or theories of capitalism if they hit him in the nose), but is nonetheless an impressive and far-reaching analysis of an unbelievable amount of empirical evidence that the texture of social life in this society has changed quite radically over the last hundred years.

...mit Weak ties. Und mit Kompetenz. Soziologischer Kompetenz. Sie wird in der Wirtschaft dringend gebraucht. ..

 

 

 

 

 

Wozu braucht man in der Wirtschaft soziologische Kompetenzen ?

Tja.

Vielleicht ... 

- für die Analyse von betrieblichen Sozialstrukturen und ökonomischen Kennziffern

- für die Bewertung von Mitarbeiterbefragungen,

- als Kompetenz der abstrakten Analyse des betrieblichen Geschehens

 

Die richtige Nische in der Gesellschaft und die Bedürfnisse von Unternehmen finden können und gesellschaftliche Trends erkennen?

 

Könnten ja Soziologen ...

Zu sehen ist ein Laptop, dort ist ein Text zu sehen. Es werden Werbekunden für Hochglanzmagazine gesucht.Soziologen müssen ihre Nische finden, sagt Alfred Fuhr. Vielleicht ja im Marketing?
Foto: Brüggemann

Interview

"Die Gesellschaft verändert sich"

In welchen Bereichen finden Soziologen und Sozialwissenschaftler Arbeit? Und welche fachlichen und persönlichen Qualifikationen sollten sie mitbringen? abi>> sprach mit Alfred Fuhr, Pressesprecher des Berufsverbands Deutscher Soziologinnen und Soziologen e. V. (BDS).

abi>> Wie hat sich die Soziologie in den vergangenen Jahrzehnten verändert?

Alfred Fuhr: In den 70er-Jahren blieben so gut wie alle Soziologie-Studenten an der Uni, um dort wissenschaftlich zu arbeiten. Heute bedeutet Soziologie nicht mehr, Professor zu werden oder alternativ als Taxifahrer zu arbeiten. Das sind die Klischees, die man über Soziologen kennt. Mittlerweile arbeiten Soziologie-Absolventen in der Unternehmensberatung, der Marktforschung, der PR, der Verwaltung und in vielen anderen Bereichen.

abi>> Welches sind die klassischen Aufgabenfelder für Soziologen?

Alfred Fuhr: Zum Beispiel die Personalabteilung: Soziologen zeigen auf, wie man am besten neue Mitarbeiter auswählen kann. Hier ist allerdings die Konkurrenz zu anderen Absolventengruppen groß, zum Beispiel zu Psychologen, Juristen oder BWLern.

Alfred Fuhr

Alfred Fuhr

Foto: Privat

Unternehmensberatungen suchen Soziologen, wenn sie sich mit Veränderungsprozessen beschäftigen. Im IT-Bereich ist vor allem die Debatte um „Big Data“ interessant – also die unzähligen Daten, die wir im Laufe unseres Konsumlebens produzieren. Soziologen können diese Daten auswerten und nutzbar machen. Sie unterstützen dabei den Informatiker, der sich zwar mit Technik, aber nicht mit Menschen auskennt. Auch in der Politikberatung sind Soziologen gefragt, denn sie erkennen in Studien oder Diskussionen die richtigen Ansatzpunkte für politische Handlungsfelder. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich als Lehrer ausbilden zu lassen, um an Berufsschulen Sozialwissenschaften zu lehren. Eigentlich können Soziologen mit entsprechender Zusatzausbildung fast überall eingesetzt werden.

abi>> Welche fachlichen und persönlichen Qualifikationen sollten Absolventen mitbringen, um auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich zu sein?

Alfred Fuhr: Wenn sie in die Wirtschaft gehen wollen, sollten sie sich auch BWL-Kenntnisse aneignen. Außerdem sollten sie Sprachen lernen. Die brauchen sie zum einen schon für die Literatur im Studium, zum anderen aber auch für den späteren Beruf. Vor allem, wenn jemand in internationalen Organisationen arbeiten will, kommt er um mehrere Fremdsprachen nicht herum.

abi>> Welche Trends sehen Sie in der Soziologie?

Alfred Fuhr: Wir befinden uns in einer Zeit, in der Soziologen wieder verstärkt gebraucht werden, weil sich in der Gesellschaft so vieles verändert: sei es der Bereich Social Media, das Thema Globalisierung oder der demografische Wandel. Soziologen können durch ihr Wissen Verbindungen dieser Trends mit der Wirtschaft knüpfen. Dazu müssen sie natürlich bereit sein, sich mit wirtschaftlichen Zusammenhängen zu beschäftigen. Ein weiterer Trend ist die Beschäftigung mit Gesundheitsthemen, etwa Burnout. Soziologen setzen sich mit der Frage auseinander, wie man gesunde soziale Beziehungen schaffen kann. Dank dieser aktuellen Entwicklungen glaube ich, dass Soziologie wieder ein Trendfach werden kann.

abi>> 22.05.201

Link zur Quelle. http://www.abi.de/beruf-karriere/arbeitsmarkt/arbeitsmarktberichte/gsp/soziologen-interview010099.htm?zg=schueler

Daher nehme ich für den BDS an Absolventenmessen an Universitäten teil, wie es die ausgezeichnet vom Career Center der Universität Göttingen organisierte Veranstaltung SOWIGO ist:

Vortrag "SOWIGO 2016" am 16.11.2016 in Göttingen. 

Download
Big Data Detektive dringend gesucht - Die Berufschancen von Soziologinnen und Soziologen in der Internetwirtschaft
Vortrag SowiGo 2016.pptx
Microsoft Power Point Präsentation 8.6 MB

SOWIGO Präsentation am 17.11.2015 in Göttingen

Download
Die Alleinstellung und der Marktwert von Soziologie auf dem Arbeitsmarkt.
Was ist der Marktwert Ihrer persönlichen Ausbildung und Vita?

Was sind ihre persönlichen Schlüsselqualifikationen ?

Welche Berufsfelder auf dem Arbeitsmarkt sind soziologieaffin, weil sie Ihre Qualifikationen als Schlüsselqualifikationen für deren Erfolg ansehen?

Mit wem konkurrieren Sie am Markt ?

Was können Sie jetzt tun, um sich einen noch besseren Marktwert auf dem Arbeitsmarkt zu erarbeiten?

Netzwerk? weak ties? Einstiegsmöglichkeiten in Berufsfelder ?
SOWI GO BDS Vortrag 2015.pptx
Microsoft Power Point Präsentation 8.6 MB

Sociologists, I want you!

Präsentation und Vortrag auf der SOWIGO 2014 in Göttingen.

Download
Händeringend von der Internetwirtschaft gesucht: Smarte Big Data Detektive!
Der Vortrag zeigt die Stärken von Soziologinnen und Soziologen in außeruniversitären Berufsfeldern auf. Welche Leistungen, welche Wege und Kontaktmöglichkeiten bietet die Mitgliedschaft im Berufsverband deutscher Soziologinnen und Soziologen (BDS) für Bachelor und Master Absolventinnen und Absolventen? Kommt mit BIG Data auch eine große Chance für Soziologinnen und Soziologen? Beispiele für gelungene Einstiege, Karrieren. Zahlen, die Berufsaussichten sind besser als mancher denkt.Der Vortrag liefert eine wissenschaftliche Begründung für die Stärken und die Alleinstellung für die Soziologie für soziale Innovationen und die wachsende Bedeutung soziologischer Kompetenz in der Internetökonomie in den USA und Deutschland.
Händeringend gesucht.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.2 MB

BDS- Vortrag am 19.11.2013 Sowi Go Messe Göttingen.

Social Media  als Chance.

Vernetzt euch!

Soziologinnen und Soziologen Vernetzt euch! 

Social Media

BDS

Persoenliche Accounts bei Twitter

Links - Presseresonanz  und  diverse Statements