Serendipity am Flughafen

Zufällig habe ich Prof. Dr. Moritz kennen gelernt, und zufällig war ich an einer Aktion beteiligt, die vom UN- Habitat Jugendbotschafter als Schirmherr begleitet wurde und zufällig war ich einige Zeit vorher bei einer Veranstaltung des HOLM Forums Frankfurt.  

Prof. Eckehard Fozzy Moritz nahm auf Einladung an der Earth Summit Konferenz in Rio teil und stellt dort sein Projekt Global Ride to Rio vor, das weltweit noch mehr Menschen für das Radeln begeistern, aber auch Entscheidungsträger vom Fahrradfahren überzeugen will. Wolfgang Riegelsberger, der von UN Habitat Direktor Dr. Joan Clos zusammen mit den Schauspielern Ini Edo, Ramsey Nouah (beide Nigeria) und Vikram Vinod (Indien) zu Habitat-Jugendbotschaftern ernannt worden ist, wirbt für die UN Organisation und für die geplante Überarbeitung der Habitat-Agenda für das 21. Jahrhundert.
Beide Experten berichten über Erfahrungen und Einschätzungen der RIO+20 Konferenz, über Wege in eine nachhaltige Zukunft und darüber, welche Rolle Städte wie Frankfurt dabei spielen können. Das Gespräch moderierte Jürgen Schultheis, Senior Project Manager für Kommunikation und PR, House of Logistics & Mobility.

 

 

Attraktivität des Fahrrades wächst weltweit / RIO+20-Bilanzgespräch mit Prof. Eckehard Moritz und UN Habitat Jugendbotschafter Wolfgang Riegelsberger am Samstag im HOLM-Forum

 
 

Der nichtmotorisierte Verkehr und vor allem das Fahrrad rücken weltweit immer stärker in den Blickpunkt von Politik und Gesellschaft.  „Es gibt einen Umschwung, das ist ganz klar“, sagte Professor Eckehard Fozzy Moritz, Geschäftsführer der Innovationsmanufaktur in München, am Samstag bei einem Gespräch mit UN Habitat-Jugendbotschafter Wolfgang Riegelsberger über die Ergebnisse von Rio+20 im Forum des House of Logistics & Mobility (HOLM) in Frankfurt. Zum Gespräch hatten das Frankfurter Kommunikationsbüro Das Fuhrwerk, Bureau für die Kundensoziologie der automobilen Gesellschaft und das HOLM eingeladen.

 

Moritz hatte zuvor auf Einladung der Rio+20-Konferenz sein Projekt „Global Ride to Rio“ vorgestellt: Bis 2030 sollen weltweit rund 30 Prozent aller Personenkilometer mit Rad, Elektrobike oder zu Fuß zurückgelegt werden. Ein Element für Global Ride to Rio ist Bike2Fly, die Verbindung von Fahrrad und Flugzeug in der Mobilitätskette. UN Habitat-Jugendbotschafter Riegelsberger sagte, dass die emissionsfreie Mobilität und damit der Radverkehr erstmals Schwerpunktthema des World Urban Forum im September sein werden. Das World Urban Forum wird von UN Habitat in Kooperation mit den Mitgliedsstaaten alle zwei Jahre organisiert und beschäftigt sich mit der globalen Siedlungsentwicklung. „Wir werden uns in Neapel vom 1. bis 7. September mit der Frage auseinandersetzen, wie wir unsere urbanen Lebensräume künftig entwickeln wollen. Natürlich haben wir schon früher über Mobilitätssysteme nachgedacht. Aber es ist bemerkenswert, dass man nun explizit den nichtmotorisierten Verkehr als eines von vier Schwerpunktthemen in den Fokus genommen hat.“

Nagoya zahlt für Radler, die in die Stadt pendeln

Moritz und Riegelsberger plädierten am Samstag im HOLM-Forum für mehr Innovation und eine bessere Kommunikation über das Fahrrad als umweltverträglichen Verkehrsträger. Dazu müssen nach Einschätzung von Moritz Städte und Regionen die Fördersystem umbauen und die Wirtschaft mehr Serviceangebote machen. „Die japanische Stadt Nagoya zahlt einem Radfahrer, der pendelt, mehr Geld als einem Autofahrer. Wir müssen solche Anreize schaffen, auch in Deutschland“, sagte Moritz. Darüber hinaus müsse in der Erziehung und in den Schulen mehr dafür getan werden, damit Kinder und Jugendliche mehr Rad führen. „Wenn ich Rad fahre, denkt jeder, ich putze und flicke das auch. Ein Autofahrer hat Waschanlagen und einen Pit Stop, wo das Auto gepflegt und repariert wird. Und er kann mit einem Griff sein Auto abschließen. Warum geht das nicht beim Fahrrad?“ Sein Ziel sei, „möglichst viele Partner einzubinden“, um das Rad und die Radpolitik besser zu fördern. „Im Moment sind sicher die Regionen, die Stadtverwaltungen und die Mobilitätsdienstleister gefragt, die Rahmenbedingungen zu setzen und mehr intermodale Möglichkeiten zu schaffen. Auch im Service gibt es Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle. Außerdem gibt es Klima- und Umweltschutzgruppen, die sehr viel tun können, um das Radfahren als Lifestyle, den Langsamverkehr attraktiver zu machen.“ Darüber hinaus müssten aber auch viele potenzielle Partner in dieser Frage zusammenarbeiten. „Ob nun der Direktor der Universität in Masdar und der Umweltdirektor aus Benin, mit denen ich gesprochen habe, oder das HOLM, alle können etwas beitragen.“

Mexico City und Rio de Janeiro sperren Straßen 
für Radler und Fußgänger

Als Beispiele für den globalen Umschwung nannte Moritz die Copacabana und eine der Hauptverkehrstraßen in Mexico City. Sonntags würde die Copacabana von 10 Uhr an für den Verkehr gesperrt. „Es ist erstaunlich, wie plötzlich das Leben aufflackert in den Orten, wie Leute den Raum der Straße nutzen, weil die Trennung, der Lärm und der Gestank weg sind. Diese Erlebnisse müsste man mehr vermitteln. Da tut Lateinamerika sehr sehr viel. Es gibt im Mexico City eine Hauptverkehrsstraße, so etwas wie den Champs Eleyseé in Paris, die abgesperrt wird und dann nur noch für Räder und Fußgänger offen ist. Das hätte ich vor 10 Jahren nicht für möglich gehalten. Es gibt einen Umschwung, das ist ganz klar.“

Unzufrieden ist Moritz mit der Radförderpolitik in Deutschland: „Nein, da geht noch mehr, da geht noch deutlich mehr“, sagte Moritz.

Wolfgang Riegelsberger, Inhaber der Art Consulting Agentur in Mannheim, erinnerte am Samstag daran, dass in der Abschlussdeklaration der Rio+20-Konferenz neben dem Thema Stärkung und Beschäftigung der Jugend auch das Thema nichtmotorisierter Verkehr in urbanen Lebensräumen in das Dokument aufgenommen worden sei. „Das ist nach meiner bescheidenen Beobachtung das erste Mal, dass das in einer Final Declaration verankert worden ist.“ Riegelsberger wie Moritz teilen vor diesem Hintergrund nicht die Einschätzung, dass die Rio+20-Konferenz ein Misserfolg sei. „Mit Verlaub, ein Zeitraum von 20 Jahren ist im Hinblick auf die Vereinten Nationen dieser Erde mit ihren unterschiedlichsten Kulturkreisen, den unterschiedlichsten religiösen und gesellschaftlichen Verhältnissen ein vergleichsweise kurzer Zeitraum. Sich in dieser Zeit auf ein Papier zu einigen, in dem alle unterschreiben, so wollen wir unsere Zukunft gestalten, halte ich für eine bemerkenswerte Leistung, auch wenn es für ein Menschenleben lang erscheint, dass wir dafür 20 Jahre gebraucht haben.“

Messengers of Truth arbeiten für Jugendliche 
in Slums und Favellas

Um eine stadtverträgliche, nachhaltige Mobilität besser fördern zu können und populärer zu machen, schlägt UN Habitat-Jugendbotschafter Riegelsberger das Modell der „Messenger of Truth“ vor, mit dem UN Habitat in anderen Zusammenhang gute Erfahrungen gemacht habe. Die Messenger of Truth, ein weltweites Netzwerk von Künstlern, vor allem Musiker, sprechen Jugendliche in afrikanischen Slums oder südamerikanischen Favellas an und zeigen ihnen, dass Gewalt uncool ist. „In Lagos konnte man das Gründen eines Fußballvereines in einem Slum beobachten. Das waren Jugendliche, von denen man wusste, dass die vor kurzem kriminelle Vereinigungen vorzogen hatten, die das Ziel haben zu erpressen und Druck über Vergewaltigungen auszuüben. Die Gründung des Fußballvereins ist das Verdienst einer dieser Messenger of Truth. Ein anderer Künstler in Niger spielt auf seinem Open Air-Konzert vor 40.000 bis 50.000 Zuhörern und hört nach zwei Songs auf zu singen und sagt, ihr geht jetzt nach Hause und holt alles, was nach Messer, Pistole und Gewehr aussieht und legt es vor die Bühne. Die machen das dann. Und dann werden die Waffen mit Straßenwalzen vor der Bühne zerstört und er singt weiter. Das funktioniert.“  Ein solches Netzwerk von Künstlern, davon ist Riegelsberger überzeugt, könnte auch aufgebaut werden, um für unmotorisierte Mobilität zu werben. „Das würde auch funktionieren. Da bin ich mir sicher.“  Ein Künstler, der mit dem Rad zum Konzert fährt, „das ist dann eine Aussage, und wenn er das on stage begründet, dann ist das auch eine Aussage“, sagte Riegelsberger. Das seien Wege, wie man mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung, die jünger als 25 Jahre sei, mit dem Thema der unmotorisierten Mobilität in einer „coolen, hippen und sexy Form ansprechen kann und vielleicht im Laufe der Jahre evaluierbar und deutlich nachweisbar Verbesserungen in der Frage erreichen kann, wie wir uns in innerstädtischen Räumen bewegen sollen.“ 

 

 
Bild vom Gespräch

über die Zukunft von Stadt und Mobilität und die Bedeutung der Nachhaltigkeit.

mit dem Jugendbotschafter der Vereinten Nationen Wolfgang Riegelsberger und Prof. Dr. Eckehardt Fozzy Moritz, (Global Ride to Rio) Aktivist + Jürgen Schultheis (HOLM Frankfurt ) und mir ganz links. 

 

           

Das Erlebnis am Flughafen hat mich dann veranlasst mich mehr mit der Rolle des Zufalls zu befassen. Erstmal das Wort selbst, Wo kommt es her?

Serendipity. (englisch) 

Bedeutung : Unabsichtlich und Zufällig.Gelassen,

 

Wie heißt es so schön: »Der Zufall begünstigt nur einen vorbereiteten Geist«. Wer nur zu Hause sitzt oder in seinem sterilen Büro, wird nur selten mit glücklichen Zufällen honoriert."

Das schreibt Michael Knoll,in seiner Buchbesprechung  

Sieben Muster der Inspiration im  Glanz und Elend Magazin 2013(- hier der Link:  

http://www.glanzundelend.de/Artikel/abc/i_j/steven-johnson-woher-gute-ideen-kommen.htm) und rezensiert das Buch Wo die guten Ideen herkommen von Steven Johnson. 

Social Media und die Kraft von Serendipity.

           

 

Three key affordances for serendipity: Toward a framework connecting environmental and personal factors in serendipitous encounters Beitrag von Lennard Björneborn aus Kopenhagen

Abstract

Purpose
 
 – 
 Serendipity is an interesting phenomenon to study in information science as it plays afundamental
 – 
 but perhaps underestimated
 – 
 role in how we discover, explore, and learn in all fieldsof life. The purpose of this paper is to operationalize the concept of serendipity by providingterminological
‘building blocks’ for understandi
ng connections between environmental and personalfactors in serendipitous encounters. Understanding these connections is essential when designingaffordances in physical and digital environments that can facilitate serendipity.
Approach
 
 – 
 In this paper, serendipity is defined as what happens when we, in unplanned ways,encounter resources (information, things, people, etc.) that we find interesting. In the outlinedframework, serendipity is understood as an
affordance
, i.e. a
usage potential
 when environmental andpersonal factors correspond with each other. The framework introduces three key affordances forfacilitating serendipity:
diversifiability, traversability,
and
 sensoriability
, covering capacities ofphysical and digital environments to be
diversified 
,
traversed 
, and
sensed 
. The framework isstructured around couplings between the three key affordances and three key personal serendipityfactors:
curiosity, mobility,
and
 sensitivity
. Ten sub-affordances for serendipity and ten coupledpersonal sub-factors are briefly outlined. Related research is compared with and mapped into theframework aiming at a theoretical validation. The affordance approach to serendipity is discussed,including different degrees and types of serendipity.
Findings
 
 – 
 All the terminological
‘building blocks’
 in the framework are seen to resonate with theincluded related research. Serendipity is found to be a commonplace phenomenon in everyday life. It
is argued that we cannot “engineer” nor “design” serendipity
 per se
, but can design
affordances
 for
 
2
serendipity. Serendipity may thus be intended by designers, but must always be unplanned by users.The outlined affordance approach to serendipity points to the importance of our sensory-motorabilities to discover and explore serendipitous affordances.
Research implications/limitations
 
 – 
 Implications of the framework for designing physical anddigital environments with affordances for serendipity are briefly considered. It is suggested thatphysical environments may have a primacy regarding affordances of
sensoriability
 for facilitatingserendipity, and digital environments a primacy regarding
traversability
, whereas physical and digitalenvironments may afford similar degrees of
diversifiability
. In future research, the framework needsfurther empirical validation in physical and digital environments.
Originality/value
 
 – 
 No other research has been found addressing affordances for serendipity andconnections between environmental and personal factors in similarly detailed ways. The outlinedframework and typology may function as a baseline for further serendipity studies.
Keywords
 – 
 Design, Affordances, Serendipity, Information encountering, Information behaviour,Individual behaviour
Paper type
 
 – 
 Conceptual paper
1. Introduction
Imagine that you enter an environment providing a rich diversity of resources. It could be any blendof resources
 – 
 physical, digital, and human (i.e. people)
 – 
 giving insights into the manifold ways inwhich we obtain experiences and knowledge. Imagine also that this environment allows you totraverse its terrain in different ways and make use of your senses for discovering and exploring itsresources. An environment designed like this
 – 
 e.g., an urban area, a library, a museum, and othersettings that stimulate encounters with people, things, information, etc.
 – 
 would provide affordancesfor serendipity, following the conceptual framework outlined in this paper.Serendipity happens when we, in unplanned ways, encounter resources (information, things,people, etc.) that we find interesting. Recent years have seen a proliferating volume of research (e.g.,reviews in McCay-Peet, 2013; Foster and Ellis, 2014; Agarwal, 2015) suggesting that serendipityplays an integral role in how we discover, explore, and learn in all fields of life. Serendipity is thus afundamental
 – 
 but perhaps underestimated
 – 
 phenomenon in our life and culture.Examples include serendipity as micro-learning experiences (D
Ignazio, 2014) as well asgroundbreaking discoveries (e.g., Roberts, 1989). Serendipitous encounters can influence life pathsand careers (Bandura, 1982) as well as appear in everyday life incidents (e.g., Bogers and Björneborn,2013), play and creativity (e.g., André
et al.
, 2009; Anderson, 2013), reading for pleasure (Ross,1999), spontaneous learning (Gopnik, 2011), jazz improvisation (McBirnie, 2008), urban exploration(Hornecker
et al.
, 2011), online news (Yadamsuren and Erdelez, 2010), microblogging (Buchem,
Ein Beitrag von Lennard Björneborn aus Kopenhagen 
3
2011), tagging museum databases (Chan, 2007), innovation (Johnson, 2010), entrepreneurship (Dew,2009), coworking spaces for freelancers (Olma, 2012), strategic communication (Knudsen andLemmergaard, 2014), basic research (Handelsman, 2015), interdisciplinary research (Darbellay
et al.
,2014), and many other fields and references beyond the limits of this paper.Growing awareness of this influence of serendipity on
expanding our ‘information horizons’ (cf.
Sonnenwald
et al.
, 2001), thus counteracting limiting
‘filter bubbles’ (Pariser 
, 2011), has in recentyears created increased attention on how physical and digital environments can be designed tofacilitate serendipity. Examples here include (mentioning only few selected references) workplacedesign (Jeffrey and McGrath, 2000), urban design (Zuckerman, 2011), library design (Björneborn,2008), search engines (Rahman and Wilson, 2015), music recommendation (Taramigkou
et al.
,2013), and much more.The present conceptual paper outlines a framework understanding serendipity as an
affordance
 (Gibson, 1977), i.e. as an
“actionable propert
[y] between the world and an actor (a person or animal)
(Norman, 1999: 39). In other words, serendipity can be seen as a
usage potential
 (Björneborn, 2008)through a correspondence between environmental and personal factors. The conceptual frameworkaims to provide a terminology and typology to understand what environmental and personal factorscorrespond with each other in serendipitous encounters. In this context, the framework also aims toprovide potential terminological
‘building blocks’
for design of physical and digital environmentsthat can facilitate serendipity. No other research has been found addressing affordances forserendipity and connections between environmental and personal factors in similarly detailed ways.In the paper,
 
related research is compared with and mapped into the outlined framework aiming ata theoretical validation. The affordance approach to serendipity is further elaborated. The deliberately
‘low
-
scale’ terms
unplanned 
,
encounter 
, and
interesting
 in the above definition of serendipity arediscussed in more detail. In this context, different degrees and types of serendipity are addressed,including serendipity as a commonplace phenomenon in everyday life. Implications of the frameworkfor designing physical and digital environments with affordances for serendipity are brieflyconsidered.
2. Related research
Comparing the presented framework with related research, eleven approaches for understandingserendipity and akin phenomena are included and mapped into the framework, cf. Table 1. Includedresearch was selected from both often-cited and newer literature, with theoretical as well as empiricalapproaches, which could supplement each other regarding details on environmental as well aspersonal serendipity factors. The related research is only briefly summarized here before addressedin subsequent sections outlining the framework.

 

 

Social media and The Power of Serendipity

 

 Ein Beitrag von meinem amerikanischen Twitter Kontakt Jim Buckley. 

"One of the most wonderful things about having a social media presence (and keeping involved in it on an ongoing basis) is being able to ‘discover’ things that you might not have either have been looking for or thinking about - for those of you who remember these days… this is the digital version of browsing a Barnes and Noble or the library for books you might be interested in. One of the bloggers that I've followed closely for some time (and someone many of you will be now recognize the name of) is Mitch Joel.  Mitch gave a speech at a recent TEDx conference about how the future of the Web may not be social (I realize that appears counter-intuitive to the topic of this posting, but bear with me) and in that speech - which I've enclosed a link to below - Mitch talks about the power of serendipity and its importance to social interactions of all kinds… but more importantly to the social web.
 
 
So what is serendipity? 
Our friends at Wikipedia define serendipity as “a happy accident or pleasant surprise, specifically the accident of finding something good or useful while not specifically searching for it”.  What better definition could there be for the power of involving yourself in social media?  One thing that I've learned over time is the more that that I learn about a particular topic…. The more I realize there are plenty of others out there who know more than I do.  The great part about the social web is that it not only provides you unfettered access to the thoughts of whomever you’d like to connect with, but also gives you the chance to ‘stumble across’ folks that your connections might be linked to.  Over the course of the past several years, I've found that as I've expanded my social footprint… so too have I expanded my own worldview and exposure to others that actually have helped me ‘think differently’ about both my business and my life.
 
 
So why talk about serendipity in the context of how it can help marketers be more effective?  Let’s face it… without constantly changing your business model and the manner in which you approach your business each day… you’re quickly going to be left behind.  I’m not talking about taking outsize risks with your business, but instead having an open mind about what other practitioners in your space are doing to be successful and how you can apply that to making your business better.  I’m fortunate to work in a business where risk taking and a willingness to try new things are part and parcel of both the culture and what is considered success, but using the power of serendipity and an effective approach to social media will make a difference to your long term success in a world that continues to change at breakneck speed.
 
 
I hope you’ll find the video I've enclosed from Mitch thought-provoking and would love to hear examples of how serendipity has helped you to ensure that you and your business continue to grow successfully and who you've “stumbled across” that other readers of this blog might be interested in!

 

 

http://buckontech.blogspot.de/2012/11/social-media-and-power-of-serendipity.html

Serendiptity auf Twitter

Bogers andBjörneborn (2013) investigate “micro-serendipity” as “everyday contexts, conditions,and attributes of serendipity” shared on Twitter and discuss three key elements: preoccupation,unexpectedness, and value.

Es gibt bereits  spannende konkrete Projekte, Unternehmen die nach diesem hier beschriebenen Prinzip arbeiten. Über Twitter fand ich zufällig dann weitere Modelle, wie man den Zufall ein wenig fördern kann: "The serendipity machine" von Sebastian Olma

 

 

 "Serendipity – value creation based on unexpected encounters – is a new trend in the world of business. Successful global players like Google and LinkedIn are introducing serendipity leaves for their employees: time they can spend outside of rigid work structure in order to find value in the most surprising places. These companies know how important unexpected encounters and knowledge exchange are for innovation.But what if it is actually possible to build a business – a machine – that systematically facilitates serendipity? This book presents a disruptive business model that is able to do exactly that. It shows how the Dutch company Seats2meet.com became a Serendipity Machine by implementing principles of asynchronous reciprocity, social capital and third space. The book explains these principles, providing companies and organizations with the insight they need to start their own transformation into Serendipity Machines."( http://www.frankwatching.com/papers-books/the-serendipity-machine/)  The Serendipity Machine. A Disruptive Business Model for Society 3.0By Sebastian Olma, with a foreword by Joe Pine. Illustrations by Yulia Kryazheva "Serendipity - value creation based on unexpected encounters - is a new trend in the world of business. Successful global players like Google and LinkedIn are introducing serendipity leaves for their employees: time they can spend outside of rigid work structure in order to find value in the most surprising places. These companies know how important unexpected encounters and knowledge exchange are for innovation.But what if it is actually possible to build a business - a machine - that systematically facilitates serendipity? This book presents a disruptive business model that is able to do exactly that. It shows how the Dutch company Seats2meet.com became a Serendipity Machine by implementing principles of asynchronous reciprocity, social capital and third space. The book explains these principles, providing companies and organizations with the insight they need to start their own transformation into Serendipity Machines.

 

 

Geht auch so: Das We work Bureau Vermietungs Konzept in Berlin und Frankfurt am Main. Serendipity. Der Zufall als Geschäftszweck.

Codewort: Serendipity

Die meisten WeWork-Büros werden von Firmen angemietet. Teilweise für ganze Abteilungen. In Deutschland gibt es WeWork in Berlin, Hamburg, Frankfurt und bald auch in München. Das Konzept kommt aus den USA. Dort gibt es die Idee sogar schon als WeLive, gemeinsames Wohnen. Networking auch nach Feierabend.

"Ich bin Human Nagafi." Human Nagafi trägt eine Kappe mit einem 'H' darauf und sitzt mit vier anderen Menschen in den Dreißigern in einem gläsernen Büro im Büroflügel.

Ich habe zusammen mit meinem Team ein Beratungs-Startup gegründet, wir heißen 1789 Innovations-AG, unser Fokus ist im wesentlichen, neue Strukturen, neue Organisationsmodelle, neue Arten der Zusammenarbeit zu definieren für das digitale Zeitalter."

Dafür war WeWork der richtige Platz um zu starten, erzählt Nagafi. Schon allein, weil er Mitarbeiter in verschiedenen Städten beschäftigt und die alle in einer ähnlichen Bürokultur arbeiten. Aber die Hauptsache ist - natürlich - das Networking.

"Zum Beispiel Lisi, die gerade hier vorne links sitzt, die war letzte Woche noch Freelancerin und saß hinten in dem Dedicated-Desk-Bereich. In einem Event haben wir uns kennengelernt. Sie hat verstanden, was wir machen. Wir haben verstanden, was sie macht. Bis dahin, dass wir jetzt sagen, dass sie bei uns anfängt. Das hat sich einfach so ergeben. Dort ist der Begriff das Thema serendipity."

Aus Zufall entsteht etwas Neues, Unerwartetes

Serendipity. Serendipität. Eine zufällige Begebenheit, die man ursprünglich nicht gesucht hat.

"Dass, wenn die richtigen Sachen zusammen richtig liegen, so was einfach entstehen kann. Man kann es nicht vorher planen; der Rahmen muss stimmen. Und das ist hier ganz cool gemacht."

"If you look at the millennials who are entering the workforce, they are really looking for a connection and a way of changing work and life balance. They don't see the office space as the place where they go to work and then go home."

Für den WeWork-Manager Wybo Wijnbergen ist es ein Idyll: Hippe, professionelle Kollegen, die 14 Stunden am Tag in einem Umfeld arbeiten, das nicht nach Arbeit aussieht.

Für diese schöne neue Arbeitswelt begeistern sich offenbar genug Menschen, denn WeWork expandiert und wird im kommenden Jahr noch mehrere neue Standorte eröffnen. Aber diese Form zu arbeiten, in schicken Büros mit Leuten, die man auf Events trifft, das kann sich ein prekärer Freelancer mit wechselnder Auftragslage wohl kaum leisten.  

Für ein Mitglied, das im Hot-Desk-Bereich arbeitet, also ohne festen Schreibtisch, nimmt WeWork satte 350 Euro pro Monat. In selbstorganisierten CoWorking-Büros kann man das noch für etwa 100 Euro bekommen - selbst in Berlin." ( http://www.deutschlandfunk.de/arbeitsplatzanbieter-wework-schoene-neue-arbeitswelt-fuer.1197.de.html?dram%3Aarticle_id=410368)