Von der Telematik (2001) zu Nimirum für die Hypermotion (2020) und vom Orbiter Campus 2014 zur #truzzt content creative group.

Einblicke in die Arbeit von Fuhrwerk

Fuhrwerk moderierte am 16.7. 2020 zusammen mit Hagen Business bei der #21now live in Hagen.

Veranstalter
Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards
Website

Ort
Online

 

Ansprechpartner
 Nadine Stein

Nadine Stein
Projektassistentin Hagen
Tel.: +49 2331 8099-948
E-Mail: stein@kompetenzzentrum-estandards.digital <stein@kompetenzzentrum-estandards.digital>;

von links nach rechts: Susann Schäfer Biscan ( Projektmanagerin für die 21now bei Hagen Business als Gastgeberin - Alfred Fuhr - Moderator- Olaf Gert Gemein, Smart City Lab London - board Member von FIWARE- Michael Tworek einer der #12driver und COO bei truzzt, Dr. Thomas Lostak, Thyssen Krupp Innovationsprojekt "Dilivairy"- Drohnentransport von Proben. 

#21now

Download
Fuhr - Einleitung und Research zu Smart Cities
Hier sind einige Impulse, die durch Alfred Fuhr und seine Recherche und Expertise in die Vorbereitung der 21now und dann in die die Moderation eingebracht wurden.
Fuhr 21now About Smart Cities.pptx
Microsoft Power Point Präsentation 907.4 KB

Das Youtube Video zeigt alle Veranstaltungen der 21now vom 16.7.2020 - live in Hagen- in den Räumen des Arcadeon in Halden. 

Die Diskussion zu den Standards und den Risiken und Chancen der Smart Cities war am Nachmittag und begint nach der Mitagspause bei 4:53:00. 

Weitere Arbeiten im Jahr 2020 - #expertstatements

Das Nimirum Expert Panel

Interview mit Publizitas Gründer Johannes Hübner

Was können virtuelle Messen wirklich leisten? Szenarien für eine zukunftsfähige Messe - online und offline. 

Das Verhalten von Wirtschaft und Gesellschaft ist klassisch soziologisch gesehen eh schon ein Riesenrätsel. Nun kommt also auch noch das Realexperiment einer Pandemie in einer modernen globalisierten Gesellschaft dazu. Ein Phönomen, auf die kein Mensch, kein Soziologe präpariert ist, und auf die sich weder die globalisierte Wirtschaft, noch eine gestresste und vom Quartalsdenken geprägte spätmoderne Gesellschaft  vorbereiten konnte. Und erst Recht nicht die Messe - Kongress und -  Eventbranche Branche. Durch meine Arbeit am Messeformat und als Zielkundenfinder für die Hypermotion 2020 #hym20 nutze ich die Zeit um eine Denkpause einzulegen und mich mit der Zukunft der Messe und der nun überall statt findenden Online- Messen und virtuellen Versuche zu beschäftigen, die der Messe nachempfunden sind. Am besten geht das im Dialog und ich habe mir dazu als Gesprächspartner  Johannes Hübner, von Publizit.at , Kurator, Kopf und Veranstalter der Oldtimer Veranstaltung Classic Gala Schwetzingen im Schloss Schwetzingen ausgesucht. Aus dem Skype gespräch ist dann ein Beitrag für das Nimirum Format  #expertstatements und der Artikel von Johannes Hübner auf Publizit.at entstanden.       

Risikofeststellung Corona

Statements zu den unerkannten Nebenfolgen in Zeiten von Corona.

Wie lassen sich damit Attacken auf Polizisten erklären?

Entscheidend ist, dass es Orte gibt, die junge Menschen besetzen können. Demografisch gibt es ein Missverhältnis, sie treffen an vielen Orten auf ältere Menschen. Sie suchen Räume, wo sie als Gruppe unter sich sind.

Zu so einem Raum wurde der Stuttgarter Schlossplatz in den vergangenen Wochen.

Durch die Entwicklung haben die jungen Menschen gesagt: Der Raum gehört uns, hier haben wir Sonderrechte, da habt ihr nichts mehr verloren.

Es gibt Leute, die man dort treffen will, die Szene, andere feiern, andere sind von der Woche schlecht drauf. Es gibt eine Fülle von Kleinstkränkungen. Wenn dann die Möglichkeit besteht, wird dieses Ventil aufgemacht. Mehr und weiter lesen

Bürger und Politiker suchen nach Erklärungen für die Randale. Wie blicken Sie als Soziologe darauf?

Alfred Fuhr: Wir haben den Vorteil, dass wir einen Langzeitblick darauf haben. Um Stuttgart zu erklären, muss nicht das Rad neu erfunden werden.

Im Nachhinein gibt es oft eine Mythologisierung: Die Polizei sagt, sie wurde plötzlich angegriffen. Eine Aktion habe dazu geführt, dass sich eine Masse herausgefordert fühlte. Dabei sind das soziologisch erklärbare Verhaltensweisen, wenn Jugendliche gemeinsam auftreten.

Entscheidend ist, dass es Orte gibt, die junge Menschen besetzen können.

Alfred Fuhr, Soziologe

Der Prozess der Digitalisierung der automobilen Gesellschaft.

Seit ich 2001 das erste Mal von dem Wort TELEMATIK hörte und als Vertreter der Kunden, der Autofahrer für den AvD Vorträge z.B. bei EUROFORUM gehalten habe , gestalte ich als Netzwerkpartner die Digitalisierung der automobilen Gesellschaft und der Logistik mit. . Die Telematik scheiterte 2001 an den hohen Kosten und der fehlenden Anschlussfähigkeit dieser Innovation an den Habitus der Autofahrer. Die ersten Geschäftsmodelle waren zu kompliziert oder hatten offenbar keinen wirklichen Nutzen - ausser dem Navigationsgerät. Doch für die Services, die über Gebühren und die Nutzung der Mobiltelefone bezahlt oder das fest verbaute Navigationsgerät als Infodienste angeboten wurden, wollten die Kunden nicht zahlen. Eine Technologie, die Satellitentechnologie, für die in der Raumfahrt Milliarden ausgegeben wurde, wurde am Point of sale unter Wert verkauft. Die Telematik war tot. Nun lebt sie als automobile Data wieder auf.  Seit 2017 ist die Telematik und sind digitale fluide Geschäfts - und Kostensparmodelle Teil der neuen Mobilität, wie man sie seit 2017 auf der Hypermotion, als Neuerfindung der Messe erleben kann.      

Meine Arbeit für die Hypermotion 2019 #hym19 und 2020 #hym2020

Auf diesem Bild ( links, der Gründer von Telematik Markt.de    Peter Klischewsky ) und rechts von mir unterhalte ich mich mit dem Pressesprecher des AvD, Herbert Engelmohr mit dem ich bereits 1998 als Gründer des AvD- Instituts für Verkehrssoziologie ( 1998-2010) zusammen arbeiten durfte. 

 

Mit meiner Mitarbeit im Expertennetzwerk Mobility des Wissensdienstleisters NIMIRUM   und dessen Claim " Wir sind die Antwort auf ihre Fragen " helfe ich mit, Inhalte, Themen, neudeutsch -  Expert Content - zu entwickeln und in Dossiers aufzubereiten. Darin bieten wir unseren Kunden  Impulsives und  Nachdenkliches. Basierend auf soziologischer und empirischer Forschung werden die Statistiken und Graphen, die Ergebnisse von Recherche und Delphi- Befragungen von Expertinnen und Experten aus der Forschung, aus der Wirtschaft, in Theorie und Praxis zuhause, knackig und verständlich aufbereitet. 

Arbeiten für Change und Innovationen und zukunftsfähige Technologien-

Creating Expert Communities mit dem Nimirum Mobility  Hub 

Zielkundenfindung beim Walk &Talk & Netzwerken - #PioneersmeetPioneers.

Rückblick- Meine 50 Cent zur Hypermotion 2019

Content

In den lose erfolgenden Experteninterviews habe ich mit dem Soziologen und Trnsport Designer Stephan Rammler über Verkehrsmittel wie das Luftschiff gesprochen, denen vielleicht die Zukunft im Personen- und Gütertransport gehört.  

Das andere  Netzwerk

Für Orbiter.de : Buchprojekt mit der Stiftung Datenschutz.

"Beim Programmieren passieren keine Wunder."(Hannes Bauer, CEO, Orbiter.de)

Das Zauberwort, dieser zweiten Welle der Digitalisierung, des Internet der Dinge (IOT) es heißt Identitätsmanagement. Es ist der Versuch, uns unsere Daten als Eigentum zu begreifen, sie als immaterielles Wirtschaftsgut uns als Bürger, denen es gehört, wieder  zurückzugeben, und uns damit den Handel mit unseren Daten zu ermöglichen. Dafür arbeite ich seit 2014 in dem Orbiter Netzwerk des Internetpioniers Hannes Bauer, einem Erfinder einer der ersten Suchmaschinen Kolibri aus Österreich mit.   

#theendofblabla

Das Geschäftsmodell von Google und Facebook und anderen Tech Plattformen  stammt aus dem neunzehnten Jahrhundert. Diese Praktiken und die Geschäfts- und Bezahlmodelle, sie werden z.B. von Honore de Balzac in seinem Buch "Verlorene Illusionen" beschrieben. Die Aufmerksamkeit des Publikums wird an die Werbung verkauft. Um einer Technologie zur Akzeptanz zu verhelfen braucht es soziale Innovationen, die Einstellungsänderung und  eine Haltung. Hier hilft soziologische Beratung..Dazu müssen auch Machtbeziehungen, die menschliche Komödie und die Tragödien, die Logik des Scheiterns in der Digitalisierung und in der künstlichen Intelligenz ein Thema werden. Ein technische Antwort auf die Herausforderung ist die dezentrale Technologie der Blockchain, deren Akzeptanz in Praxisprojekten, u.a. mit Infineon und Orbiter.de und dem Identitätsmanagement und der Lösung des Personal Data Banking von idento_one von mir in der Kommunikation und der Zielkundenfindung begleitet wird.  

Orbiterchain mit Infineon und Keyless Secure Entry Solutions Technologie

Secured Entry Solution Präsentation bei Sony in Stuttgart

Mit ORBITER auf dem Digitalgipfel in Bonn 2019

Dr. Andre Nemat, Vorstandsmitglied der IDSA mit der Lösung einer Digital Life Journey, an der Orbiter als Mitglied in der International Data Spaces Association (IDSA) aktiv mit gearbeitet hat.   

Auf der IOTSWC Messe in Barcelona mit Orbiter auf dem Stand von Fiware im Gespräch mit Ulrich Ahle

Mitarbeit in der  truzzt creative content group.

#truzzt bringt die Datensouveränität durh das Referenzarchitekturmodell der #idsa und nach IN SPEC 27070 in den Markt und sorgt für sicheren Datenaustausch für Maschinendaten.

Das Projekt nimmt seit März richtig Fahrt auf.

#12drivers - Commitment zur Datensouveränität

Mitarbeit am Content für bewegte Bilder

In European #truzzt we trust.

Services

Professionelle Expertise vor der Kamera auf Augenhöhe

Expertise aus der Verkehrs - und Techniksoziologie werden von mir stets auf  Augenhöhe mit der Kamera und dem Mikrofon und als Dozent vor dem Publikum präsentiert.

Menschen prägen Verhaltensweisen aus, die beobachtbar sind, deren Erklärungen aber trotz einer Statistik und Zahlen, aber nie ganz darin aufgehen, sondern eine Interpretation, eine Theorie, brauchen, um verstanden und damit zur Selbstaufklärung und Gestaltung des Habitus der Gegenwart und der Zukunft zu dienen. Fuhrwerk und das Netzwerk entwickeln daraus Risikofeststellungen und beschreiben Szenarien möglicher Entwicklungen.

Die Automobilität als die dominierende Strategie und individuelle Wahl ist eine habituelle, einfache Antwort auf den beruflichen Zwang zur Mobilität und die Lust am Fahren in der Freizeit. Sie verkörpert die  Aufstiegsmentalität und den Wunsch nach Freiheit und Selbstverwirklichung. Automobil meint aber dabei eben nicht nur ein Verkehrsmittel, sondern steht für eine Denk- und Verhaltensweise. Das Automobil zu teilen, es gemeinsam mit anderen zu nutzen, statt es zu besitzen,  ist ein Trend unter den vielen habituellen Verhaltensweisen in der Verkehrsmittelwahl. Eine Wahl, die mit technischen Vorteilen, rationalen Motiven, oder der Psychologie aber eben nur zum Teil erklärt werden kann.

Meine beruflichen Erfahrungen aus der Forschung und der Kommunikation von Verkehrsforschung, Verkehrssicherheitsarbet die ich als Leiter des AvD- Institutes für Verkehrssoziologie ( 1998- 2010)  habe ich durch ein berufsbegleitendes Studium an der Quadriga Hochschule in Berlin gründlich auf den Prüfstand gestellt. 

 

Vom Praktikanten in der Pressestelle zum Gründer des AvD- Institutes für Verkehrssoziologie (1998- 2010) und der Entwicklung zum Frankfurter Verkehrssoziologen und der Gründung von Fuhrwerk

Nach meinem Studium gründete ich im Oktober 2011, nach meinem Ausscheiden aus dem AvD und der Schliessung des AvD- Institutes für Verkehrssoziologie, dann das Forschungs- Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen Fuhrwerk-  Bureau für die Kundensoziologie der automobilen Gesellschaft.

 

Seit 2003 engagiere ich mich außerdem ehrenamtlich für den 1975 gegründeten Berufsverband der deutschen Soziologinnen und Soziologen (BDS) für die Leistungen der Praxissoziologie und bin dort u.a. als Beauftragter für das Verbandsmarketing und als Pressesprecher tätig.

Die  Soziologie der frühen Automobilität oder warum es wichtig ist den holprigen Start der automobilen Gesellschaft zu kennen.

  

Die Namen der Pioniere, Benz, Daimler, Diesel, und ihre Produkte und die daraus entstandenen Autokonzerne - die kennt man heute noch.  Vergessen wird dabei meist die Rolle der Verbindung von Weltrekordfahrten und der Berichterstattung darüber in den Medien, die in der damaligen Zeit eine sehr große Macht erobert hatten. Milliardäre oder der Kaiser selbst schrieben Wettbewerbe und die Auto  Rennen wurden mit hohen Preisen versehen. Berichte über Geschwindigkeitsrekorde und heute noch stattfindende Zuverlässigkeitsfahrten und Konkurrenzen verschafften dem vom Benzin getriebenen Automobil und seinen Vorteilen gegenüber anderen bisher dominierenden Antrieben gegenüber dem Dampf- oder Elektromotor in der Öffentlichkeit Vorteile. Doch die Massenautomobilisierung begann mit dem Messiasgefährt, dem nun wieder aufgetauchten und zukunftsfähigen Elektroauto.   

So konnte man im Jahr 1905 sein Elektroauto laden. An der Steckdose.  

Die Herkunft des Automobils aus dem Geist und der Kunst der Renaissance. Der Auftritt als pferdeloser Wagen auf den Theaterbühnen und als Cherubwagen.

Der Cherubwagen der Christus transportiert, er wird von Engeln begleitet und vom heiligen Geist, (im kleinen Kästchen, dort wo beim modernen Automobil der Frontantrieb später eingebaut wurde) wie von einer unsichtbaren Kraft gesteuert. Abbildung aus dem Buch von Jörg Jochen Berns: 

Die Zukunft.

Das Bild "Die Zukunft" des Malers Hubertus von Herkommer ist um 1900 herum entstanden und ist eine  Allegorie auf die riskante und unvorhersehbare unsichtbare Verbreitung der Automobilität. 

Die Individualität und die Distinktion als bis heute wirksame gesellschaftliche Verhaltensmechanismen. Die Attraktivität der schönen alten Formen.

Der Erfolg des Auto Fahrens kam aber erst mit einer staatlichen Regelung und Bändigung der Unfallgefahr, den ersten Verkehrssicherheitstechnologien wie dem Rückwärtsgang, oder dem Scheibenwischer.Doch erst die  Einfuehrung von Haftpflichtversicherungen, der Fuehrerschein und die Erfindung einer allgemeinen Strassenverkehrsordnung machte das Auto zukunftsfähig. Von einer Massenautomobilisierung kann man dann aber erst nach den beiden Weltkriegen sprechen. Wesentlich für den nachhaltigen Erfolg der Benzin Automobile gegenüber den Elektroautos waren  Medien. Sie berichteten von den Pionierfahrten von Männern und Frauen, waren bei den Fernfahrten, der Rallye Paris- Peking und den ersten Auto Rennen mit dabei. Heute wird das Auto zum Demonstrationsobjekt und damit Teil der Inszenierung von Menschen.

Das Bild heißt "Auto Expander und stammt von der Website der Kuenstlergruppe Zuendup aus der Schweiz. (www.zuendup.com) 

Der Autocorso als Beispiel für moderne paradoxe  Mobilitätsformen

Der rollende Universalmonitor

Die neuen Erwartungen der Menschen an selbstbestimmte Beweglichkeit werden nun von den Erfahrungen des Internetbesuches und der Nutzung des vom Handy zum Smartphone mutierten Mobilen Telefonierens und Surfens im Netz geprägt. Die Elektronik im Auto, die Daten die durch immer billiger werdende Sensoren im Fahrzeug anfallen, sie sind für die Internetkonzerne - allen voran Google und Applesehr interessant und so kommt es zur  Verbindung des einst mechanischen Automobils mit dem ortlosen Internet.My Car is ma Castle. Das war einmal. My Car, my data, ist ein Wunsch, doch die Autodaten gehören längst den Internettechnologieunternehmen, die mit Autoherstellern zusammen eine neue Ökonomie errichtet haben, gegen die eine Interessenvertretung der Autofahrer und auch die Autoindustrie nun zu neuen Allianzen und Geschäftsmodellen zwingt. So wie der Motorentwickler mit dem Lichtstromexperten den Beginn der Automobilität nur gemeinsam schaffte, wird nun Internet und Automobil zusammen gedacht und damit eine neue Stufe, ein Technologiesprung für die individuelle Bewegung, durch eine Verbindung mit der Datenökonomie erkennbar. Was bisher nicht mitkommt ist die Straße, daher wird sich das weitere Schicksal der neuen Bewegung nun an der Digitalisierung der Infrastruktur in der Stadt und auf der Autobahn und dem Kommunikationsnetz dort entscheiden. Denn mit den herkömmlichen Übertragungsleistungen der Telekommunitionsnetze ist der Datenstrom nicht zu bewältigen, der bereits heute beim Fahren anfällt. Bis 2030 wird es bei dann geschätzt Null Unfällen im Stassenverkehr das automatisierte Fahren geben. 

 

 

Die Doppelte Bewegung, die Komplexität und das Risiko beim Autonomen Fahren. Man fährt und ist gleichzeitig im Netz unterwegs.

Die Elektronik im Auto, Navigationssysteme bringen nicht nur eine bessere passive Sicherheit und erhöhen die Orientierung der Fahrer, die nun keine kartenlesenden Beifahrer mehr brauchen. Es sind heute andere Risiken für die Verkehrssicherheit entstanden, die nicht einfach zu messen sind,  z.b.  die Konzentrationsfähigkeit beim Fahren, oder die Ablenkung durch Handynutzung und sogar SMS schreiben während der Fahrt. Obwohl diese Gefahren, die aus der Komfortzone Auto erwachsen, für die Entwicklung der Unfallzahlen in Zukunft mindestens genau so wichtig sind. Es ist daher nicht ausreichend nur die individuellen messbaren und sichtbaren Gefahren zum Thema in der Öffentlichkeit zu machen, sondern wir müssen über die Entwicklung und die Strukturen der automobilen Gesellschaft reden, über das Selbstbewußtsein einer Gesellschaft, die über sich selbst nichts erfährt, auch wenn sie selbst fährt.

Smombies. Neue  Risikogruppen in der Verkehrssicherheitsarbeit .

Die Berichte über Gaffer, abgelenkte Fußgänger und ruechsichtslose Kampfradler mit Smartphone am Ohr in den Medien, sie spüren bereits die Nebenfolgen der zunehmenden Digitalisierung der automobilen Gesellschaft auf. Hier entstehen für alle im Straßenverkehr ganz neue Risiken, die derzeit weder ausreichend statistisch erfasst und daher theoretisch kaum hinreichend beurteilt oder verstanden werden können.

Seit dem Auftauchen von Uber Diensten in den amerikanischen Großstädten, hat sich die Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs um 15 % reduziert.Dies wurde in amerikanischen Studien, die 2018 in Deutschland veröffentlicht. Frage: Ist das Carsharing ein natürlicher Partner des ÖPNV? 

Wen trifft der Angriff der von UBER abgeschauten Plattformen und ihrer Geschäftsmodelle, der autonomen Fahrzeuge als Vision von Google und Co und der deutschen Car-Sharing Anbieter wirklich?

Das autonome Auto als Paradox. Seit 1927 wird das autonome Fahren von Herstellern und Dienstleistern  öffentlich versprochen.

Ein Mercedes der am unsichtbaren Kabel fahrerlos im Kreis fährt.

Funkimpulse aus einem in der Strecke verlegten Leitkabel steuerten damals unsichtbar das Fahrzeug über die Strecke.   

Das Beste oder nichts. Die Autonome Revolution bei Mercedes Benz. 

Das vollkommen autonom fahrende Auto, das wäre der rollende Universalmonitor, eine Maschine, die andere Maschinen und die Umwelt beobachtet, und dabei selber beobachtet wird. Diese könnte - falls es je kommt,  als Typenbezeichnung " 007 "haben. Denn der Algorhitmus braucht wie James Bond eine staatliche Lizenz zum Töten. Doch solch  eine für uns kaum vorstellbar Prgrammierung, die ihr erlaubt, eine automatisierte Entscheidung über Leben und TOD von Menschen in Bruchteilen von Sekunden zu treffen, haette derzeit wohl keine Chance zur Zulassung und noch viel weniger eine Chance am Markt.

Das selbstfahrende vollkommen autonom fahrende Auto, das vernetzte Auto ist streng genommen gar kein Auto mehr. Es ist ein rollender Universalmonitor.    

Vorträge

http://www.technologyreview.com/view/542626/why-self-driving-cars-must-be-programmed-to-kill

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Mein Auto hat ein schlechtes Gewissen
Vortragstext für Veranstaltung von Verkehrsplanern
Text Vortrag Alfred Fuhr beim 23. VSVI
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Alfred Fuhr VSVI Vortrag Folien.pptx
Microsoft Power Point Präsentation 10.1 MB